Nietengürtel – Der Trend
Von den 80ern inspiriert sind Nietengürtel. Typisch für einen solchen Gürtel sind die verschiedenen Nieten. Sie wurden von der Rückseite des Gürtels die Nieten durch das Leder gestochen. Dazu müssen sie ins Leder geschlagen werden. Als Verschluss dient eine Öse. Am häufigsten werden Pyramiden- oder Kegelnieten verwendet, es gibt aber auch Varianten mit abgerundeten Köpfen. Killernieten eignen sich nur bedingt, da diese Gürtel nicht durch die Schlaufen der Hose gezogen und außerdem andere Kleidungsstücke zerstört werden können. Die Nieten können je nach Gürtelbreite in Reihe eingeschlagen sein; bei breiteren Gürteln sind auch Muster möglich.
Die Gürtel werden aus qualitativ hochwertigem Rindsleder hergestellt. Einkäufer kaufen Leder in großen Lederwerkstätten. Dieses wird zuerst von Schmutz und Schadstoffen befreit. Mit Hilfe einer Riemenschneidemaschine kann das Leder danach in die richtige Form gebracht werden. Als nächstes müssen die Oberflächen und Kanten geschärft und versiegelt werden. Das ist nicht nur für die Optik bessern, sondern der Gürtel wird auch haltbarer und widerstandsfähiger.
Nachdem der Gürtel nun noch eingefärbt wurde, erhält er eine Gürtelschnalle. Es gibt verschiedene Modelle, wobei sich mehr die einfachen, schlichten Schnallen für Nietengürtel eignen. Zum Schluss werden die Nieten eingeschlagen. Abhängig von der Herstellung, der Leder- und der Nietenqualität des Nietengürtels kann er von ca. 10 bis um die 300 Euro kosten.

8. November 2010 






